Geschäftsbericht 2025 der Stadtbau GmbH Deggendorf

wachsenden Unternehmens mit wachsender Belegschaft nötig geworden. 2025 wurden dafür 222,3 T€ sowie weitere 31,7 T€ für die Erneuerung der Heizanlagen ausgegeben. Zum 31.12.2025 wurden inklusive der Heizungsanlagen 826,0 T€ in- klusive der Heizungsanlagen wurden zum 31.12.2025 in das Sachanlagevermögen aktiviert. Für das Modernisierungs- und Aufstockungsprojekt Bachstraße 7-11 sind im Jahr 2025 Kosten in Höhe von 1.809,8 T€ angefal- len. Diese verbleiben zusammen mit den bereits 2024 angefal- lenen Kosten in der Position Anlagen im Bau. Für künftige Modernisierungsprojekte haben bereits die Pla- nungen begonnen. Für eine geplante Sanierung des Kindergar- tens St. Wolfgang sind im Geschäftsjahr Bauvorbereitungskos- ten in Höhe von 4,7 T€ angefallen. Der Beginn der Maßnahme steht noch nicht fest und ist abhängig von den Planungen der Stadt Deggendorf. Weiter wurden 2025 zwei neue Projekte aus dem Heizungsmo- dernisierungsprogramm begonnen. Die Heizungserneuerung in der Georg-Bauer-Str. 2, 4 war Ende 2025 fast abgeschlossen und kostetet bis dahin 133,5 T€. Mit der Heizungserneuerung in der Falkensteinstraße 19 wurde dagegen erst später begonnen. Bis Ende des Jahres waren hier Ausgaben in Höhe von 18,8 T€ zu verzeichnen. Weitere Modernisierungskosten sind in folgen- den Projekten angefallen: E-Ladestationen-Programm 2025 (27,0 T€), Mieterstrom/Photovoltaik (3,0 T€) und Heizungser- neuerung Haslacherstraße 10, 12 Restarbeiten (4,9 T€). Dane- ben führte die Gesellschaft weitere umfangreiche Instandset- zungsmaßnahmen mit Kosten in Höhe von 765,6 T€ im Bestand durch. Im Geschäftsjahr 2025 wurden geplante Entnahmen aus der Rückstellung für Bauinstandhaltung in Höhe von 98,7 T€ vor- genommen. Diese waren für die Modernisierungsmaßnahme in der Dr.-Kollmann-Str. 29 (75,0 T€) bzw. Bachstraße 7-11 (23,7 T€) vorgesehen. III.Lage 1.Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Jahre 2025 Umsatzerlöse von 7.969,7 T€; (Vorjahr 7.497,5 T€). Davon entfallen auf die Bewirt- schaftungstätigkeit 7.595,4 T€, (Vorjahr 7.172,3 T€) auf Betreu- ungstätigkeit 273,6 T€ (Vorjahr 244,6 T€) sowie auf andere Lie- ferungen und Leistungen 100,7 T€ (Vorjahr 80,6 T€). Es konnte wieder ein signifikanter Jahresüberschuss erzielt werden. Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr (491,5 T€) deutlich um 439,2 T€ auf 930,7 T€ erhöht. Haupt- sächliche Gründe für die deutliche Steigerung des Jahresüber- schusses waren der Anstieg der Umsatzerlöse um 472,2 T€ auf 7.969,7 T€, der Anstieg bei den unfertigen Leistungen für noch abzurechnende Betriebskosten um 287,2 T€ auf 322,2 T€, die Reduzierung bei den Instandhaltungskosten um 111,4 T€ auf 765,6 T€ sowie eine Senkung der Sonstigen betrieblichen Auf- wendungen um 125,7 T€ auf 462,0 T€, welche Mindereinnah- men bei den Sonstigen betrieblichen Erträgen um 67,6 T€ auf 263,5 T€ und Mehrausgaben bei den Betriebskosten um 242,1 T€ auf 1.911,5 T€, bei den Personalkosten um 128,3 T€ auf 1.954,5 T€, bei den Abschreibungen um 93,3 T€ auf 1.687,8 T€ und bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen um 28,0 T€ auf 667,2 T€ nicht sichtbar werden ließen. Die Ertragslage der Gesellschaft ist zufriedenstellend. 2.Finanzlage Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit (-5.711,8 T€) konnte vollständig durch die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit (2.912,0 T€) und aus der Finanzierungstätig- keit (3.568,8 T€) gedeckt werden; darüber hinaus erhöhte sich der Finanzmittelfonds um 769,0 T€. Die Finanzlage der Gesell- schaft ist geordnet. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtszeit- raum jederzeit gegeben. Die Finanzierung der Engagements 2026 ist gesichert, das ein- geplante Eigenkapital steht zur Verfügung. 3.Vermögenslage Das Eigenkapital mit 19.856,3 T€ beträgt 27,5% (Vorjahr 27,8%) der Bilanzsumme. Die gesamten Eigenmittel einschließlich der Rückstellungen für Bauinstandhaltung belaufen sich auf 20.821,1 T€ oder 28,9% (Vorjahr 29,4%). Langfristige Investitionen in Höhe von 65.639,8 T€ sowie Grundstücksvorräte und Bauvor- bereitungskosten in Höhe von zusammen 1.900,9 T€ werden durch Eigenmittel (20.821,1 T€) und langfristige Objektfinan- zierungsmittel (45.522,3 T€) nicht vollständig gedeckt. Darüber hinaus verbleibt eine Kapitalreserve in Höhe von 1.048,80 T€. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. 4.Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zufriedenstellend. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Die nachfolgend aufgeführten bedeutsamen Leistungsindika- toren, die auch der Unternehmenssteuerung dienen, haben sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwi- ckelt: Nettomieteinnahmen Die Nettomieteinnahmen (Sollmieten abzüglich Erlösschmäle- rungen) in Höhe von 5.586,3 T€ haben sich gegenüber dem Vorjahr (5.220,9 T€) um 365,4 T€ erhöht. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Mietanpassungen für Wohnungen im freifi- nanzierten und öffentlich geförderten Bereich und für Garagen sowie aus zusätzlichen Mieteinnahmen für die im Bilanzjahr fer- tiggestellten modernisierten Wohneinheiten während sich die Erlösschmälerungen ggü. dem Vorjahr vor allem aufgrund der Wiedervermietung von modernisierungsbedingten Leerstän- den deutlich um 201,3 T€ auf 334,7 T€ reduzierten. Investitionen (Neubau, Instandhaltung und Modernisie- rung) Im laufenden Geschäftsjahr wurden Auszahlungen für Investi- tionen in Höhe von 5.628,2 T€ (Vorjahr 5.006,9 T€) getätigt. Die Investitionen liegen damit sehr deutlich um 5.021,8 T€ unter dem für 2025 geplanten Wert (10.650,0 T€). Die erhebliche Re- duzierung resultiert in erster Linie aus der Absage des Neubau- projekts Kolpingstraße „Klimaangepasstes Wohnen“ für das im Plan 2.700 T€ einkalkuliert waren, aber auch aus wesentlich geringeren Ausgaben für die Modernisierungsmaßnahmen Dr.- Kollmann-Straße 29 mit 2.980,7 T€ ggü. geplanten Ausgaben in Höhe von 4.000,0 T€ und Bachstraße 7, 9, 11 mit 1.809,8 T€ ggü. geplanten Ausgaben in Höhe von 2.000,0 T€ sowie den Projek- ten Helfkam mit 4,7 T€ ggü. geplanten Ausgaben von 150,0 T€ und St.-Martin-Str. 9, 11, 13 für das keine Kosten angefallen sind ggü. geplanten Ausgaben in Höhe von 100,0 T€. Die Instandhaltungskosten haben sich mit 765,6 T€ ggü. dem Vorjahr (877,0 T€) um 111,4 T€ reduziert. Insgesamt wurden somit im Geschäftsjahr 2025 6.393,8 T€ für Neubau, Modernisierungen und Instandhaltung ausgegeben. Das entspricht einem Anstieg um 509,9 T€ ggü. dem Vorjahr (5.883,9 T€). 43

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